Katholisch Stadt Zürich

Einsatz für die Schwachen und Ausblick auf den Kirchengipfel 2020

Sowohl für das Zürcher Forelhaus, eine Einrichtung für Suchtkranke, wie auch für den Verein Palliative Betreuung, sprach der Verband am 9. Juli an seiner Delegiertenversammlung in der Kirchgemeinde St. Felix und Regula Unterstützungsbeiträge. Mit Blick in die Zukunft wurde zudem bekannt, dass 2020 am 31. März ein Kirchengipfel stattfinden wird. Inhalt: Die Zukunft der katholischen Kirche in der Stadt Zürich.

 «Palliative zh + sh» ist in der Region Zürich/Schaffhausen durch Fachpersonen und Institutionen vertreten und ist damit ein wichtiger Eckpfeiler. An die Unterhaltskosten sprachen sich die Delegierten deshalb einstimmig für drei jährliche Beiträge von je CHF 20'000.-

 Das Forelhaus ist seit rund 50 Jahren eine etablierte Einrichtung für sozialtherapeutisches und begleitetes Wohnen. Das Ziel ist die Rückkehr in ein suchtfreies Leben. Das Konzept hat sich bewährt, mit einer Auslastung der Plätze von über 100% ist ein Neubau notwendig. Hier sprachen die Delegierten einen Unterstützungsbeitrag von CHF 100'000.- für den entstehenden Neubau an der Seebacherstrasse.

Weitere Unterstützung erhielt die Paulus Akademie Zürich (PAZ) in Form eines Sonderbeitrages von CHF 180'000.-, aufgesplittet in drei Jahresbeiträge à CHF 60'000.- Der Kirchgemeinde St. Theresia wurde des Weiteren eine Sondersteuerzuteilung von CHF 857'390 an die Kosten für den Umbau des Pfarreizentrums gesprochen. Dessen Gesamtkosten des Umbaus betragen insgesamt CHF 3'195'000.-, wovon sich katholisch Stadt Zürich mit CHF 1'019'263 beteiligt.

Als Rahmen für alle Geschäfte von Katholisch Stadt Zürich wurden als Haupttraktandum die finanziellen Richtlinien 2020 verabschiedet. Sie regeln unter anderem die Grundbeiträge an die Kirchgemeinden oder die Investitionsbeiträge. Damit bilden sie den Rahmen für die Geschäfte des Verbandes.

Aussergewöhnliches wurde für 2020 bekanntgeben: An einem eigentlichen katholischen Stadtzürcher Kirchengipfel werden am 31. März Behörden und Mitarbeitende verschiedenster Institutionen, Einrichtungen und Verbände über nichts Weiteres als die Zukunft der Kirche in der Stadt Zürich bzw. über deren Ausrichtung diskutieren. Grundlage bieten gesammelte Daten und Analysen, welche von der «Arbeitsgruppe Kirche Zukunft» in den vergangenen Jahren erarbeitet wurden.

 

 

 

 

 

 

Aktuell werden die erhobenen Daten in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) zusammengefasst und kommentiert. Das daraus resultierende Faktenpapier wird vor dem Kirchengipfel an die Teilnehmenden und Interessierte erhältlich sein. Das wird im Anfangs 2020 der Fall sein.

 

Daniel Meier: «Das Papier wird keine vorweggenommenen Beschlüsse oder Strategien enthalten, das ist ganz wichtig. Es ist aber die notwendige Grundlage, um überhaupt eine seriöse Diskussion über unseren weiteren Weg zu führen.»