Katholisch Stadt Zürich

Chilefestival

Zum Thema «Kirche» fallen der Mehrheit der Bevölkerung auf Anhieb wohl weniger Eigenschaften wie bunt, experimentierfreudig, fröhlich oder inspirierend ein. Das mag seine Gründe haben. Es geht aber auch anders. Und das möchte das neu ins Leben gerufene «Chile Festival» lustvoll zeigen. Initiator ist die AKJ Zürich-Stadt der Jugendseelsorge der Katholischen Kirche des Kantons Zürich.

 Die Idee für das neuartige Chile Festival basiert auf dem „Fringe-Prinzip“: Fringe Festivals sind vor alle im englischsprachigen Raum stark verbreitet. Das Programm eines solchen Festivals wird dabei nicht durch ein zentrales OK gesteuert. Vielmehr zeichnet sich der Anlass gerade durch die Freiheit aus, dass sich die Teilnehmer und Partner nach ihren Vorstellungen präsentieren können.

 Mit dieser Philosophie möchte auch das „Chile Festival“ unterwegs sein: Viele verschiedene Veranstalter einladen, Kirche in neuen Formen neuartig erlebbar machen – Vielfalt unter einem Dach. Das „Chile Festival“ will auch den Mut haben, Experimente zu wagen und voraus zu gehen. Mut zu haben, alte und ausgetrampelte kirchliche Wege zu verlassen und zeitgemässe Richtungen einzuschlagen.

 «Wir laden junge Menschen aus der ganzen Umgebung ein, gemeinsam junge und moderne Kirche zu erleben», so Simon Brechbühler, Mit-Initiant des neuen Formates. Allen Veranstaltungen ist aber eines gemeinsam: Sie sollen ein Erlebnis bieten, das bewegt – und es darf sogar Spass machen.

 So finden am 16. und 17. November an fünf Standorten Events statt. Nebst einem Konzertabend am Freitagabend lädt das Festival am Samstagabend zum Taizé-Gebet ein. Weiter stehen am selben Tag ein Bandcontest, eine Kleidertauschbörse und ein gemeinsamer Lobpreisabend auf dem Programm.

Das Line Up der musikalischen Beiträgen kann sich dabei sehen lassen:: In der Contemporary Christian Pop-Szene bekannte Namen wie Lothar Kosse, Jnr. Robinson oder Dän Zeltner werden am «Chile Festival» in Zürich auf der Bühne stehen.

 Bereits im ersten Jahr wirken am Festival zahlreiche örtliche Pfarreien, Kirchgemeinden und weitere Gruppierungen mit. Das Festival ist unkomplizierte Ökumene ohne Schranken. «Wir freuen uns, dass die Pfarreien und Kirchgemeinden unserem Ruf zur Mitwirkung so zahlreich folgen», so Brechbühler abschliessend. Bereits ist das nächste Festival 2019 geplant.

Alle Informationen zum Festival