Katholisch Stadt Zürich

Armut ist Alltag in Zürich

Caritas Zürich macht mit ihrer aktuellen Kampagne «Armut ist…» auf die Situation von über 100'000 Zürcherinnen und Zürchern aufmerksam. Noch immer ist Arbeit für viele nicht existenzsichernd, noch viel zu oft wird Armut an die nächste Generation weitergereicht, und der Grundbedarf in der Sozialhilfe ist definitiv zu tief.  

Verbunden mit der Kampagne sind drei Forderungen der Caritas Zürich:

  • Um über eine gesicherte Existenz zu verfügen, braucht es unter anderem faire Löhne. Eine nachhaltige Bekämpfung der Armut im Kanton Zürich verlangt nach einem Massnahmenpaket, das neben existenzsichernden Löhnen und fairen Arbeitsbedingungen selbstverständlich auch in Bildung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie investiert. Nicht zuletzt sichert ein Lohn zum Leben auch eine anständige Rente im Alter und schützt damit vor Altersarmut. Caritas Zürich unterstützt deshalb die kommunale Mindestlohn-Initiative «Ein Lohn zum Leben».

  • Der Grundbedarf in der Sozialhilfe muss angehoben werden. Ein unrealistisch tief angesetzter Grundbedarf führt zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit sowie zu Defiziten bei der Ernährung und der Integration in die Gesellschaft.

  • Bildung soll auch für Menschen mit wenig Geld zugänglich sein. Angefangen bei der frühen Förderung von Kindern aus prekären Verhältnissen über Angebote zur Stärkung der Grundkompetenzen bis hin zu Nachholbildung. Wir setzen uns für existenzsichernde Stipendien ein, damit auch Menschen mit wenig Geld die Möglichkeit haben, eine Berufsbildung oder ein Studium abzuschliessen.

Katholisch Stadt Zürich unterstützt die Arbeit von Caritas Zürich jährlich finanziell und leistet damit einen Beitrag zur Hilfe für sozial Benachteiligte.