Katholisch Stadt Zürich

Starker Anstieg an Hilfesuchenden im Jahr 2018

 Immer mehr Passanten suchen Rat in der Bahnhofkirche. 2018 wandten sich 2500 Menschen an die Seelsorgenden im Hauptbahnhof, 33 Prozent mehr als im Vorjahr. Meist geht es um psychische und familiäre Probleme. 

 Die Bahnhofkirche im Zwischengeschoss im Hauptbahnhof existiert seit 2001. Die Zahl der Menschen, die das Gespräch mit Seelsorgenden suchten, ist seither stetig angestiegen:

 

Waren es 2015 noch 1'869 Gespräche, stieg die Anzahl 2018 bereits auf 2'452. Das ist eine Zunahme von rund 33%. Während Fragen rund um den Glauben anteilsmässig gleichblieben sind, sind partnerschaftliche, familiäre sowie psychische Probleme in den letzten Jahren überproportional angestiegen.

 Rita Inderbitzin, römisch-katholische Seelsorgerin in der Bahnhofkirche: «Bei uns suchen vermehrt Menschen mit psychischen Problemen das Gespräch mit uns. Es ist eminent wichtig, dass wir als Bahnhofkirche für diese Menschen eine niederschwellige Anlaufstelle bieten.»

Die Bahnhofkirche im Hauptbahnhof Zürich ist ein ökumenisches Angebot der katholischen und der reformierten Kirche von Stadt und Kanton Zürich. Es steht allen Menschen, gleich welcher Religion oder Konfession sie angehören, offen. Neben der kostenlosen Möglichkeit eines Gesprächs mit einer anwesenden Seelsorgerin oder einem Seelsorger, finden in der Kapelle zudem Morgen- und Abendgebete statt.

weitere Infos: www.bahnhofkirche.ch

Beitrag Radio SRF